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Serenaden-Konzerte der

"Schwazer Sommerkonzerte" 2018

7 Meisterkonzerte vom 18. Juli bis 29. August 2018
- Jubuiläumsjahr "70 Jahre Serenaden in Schwaz" -
im 500 Jahre alten Kreuzgang des Franziskanerklosters zu Schwaz,
dem einzigen nahezu original erhaltenen gotischen Kreuzgang der Welt

 

(1) Mittwoch, 18. Juli 2018, 20 Uhr
1. Serenadenkonzert im Kreuzgang des Franziskanerklosters Schwaz

(2) Mittwoch, 26. Juli 2018, 20 Uhr
2. Serenadenkonzert im Kreuzgang des Franziskanerklosters Schwaz

(3) Mittwoch, 1. August 2018, 20 Uhr
3. Serenadenkonzert im Kreuzgang des Franziskanerklosters Schwaz

(4) Mittwoch, 8. August 2018, 20 Uhr
4. Serenadenkonzert Kreuzgang des Franziskanerklosters Schwaz

(5) Mittwoch, 15. August 2018, 20 Uhr
5. Serenadenkonzertim Kreuzgang des Franziskanerklosters Schwaz

(6) Mittwoch, 12. August 2018, 20 Uhr
6. Serenadenkonzert im Kreuzgang des Franziskanerklosters Schwaz

(7) Mittwoch, 29. August 2018, 20 Uhr
7. Serenadenkonzertim Kreuzgang des Franziskanerklosters Schwaz

Stand: 3. Dezember 2017

 

Eintrittskarten: € 15,-, freie Platzwahl
Generalpass € 75,- für alle 6 Serenaden
Eintrittskarten ab 19.30 Uhr an der Abendkasse

Eintrittskarten-Reservierungen (empfohlen):
Tourismusverband Silberregion-Karwendel,
Schwaz, Münchner Straße 11 ("Raumschiff" am Kreisverkehr beim Autobahnzubringer)
Tel. 0(043) 5242 63240, Fax 65630
www.silberregion-karwendel.com
info@silberregion-karwendel.com

Schwazer Stadtinfo im Rathaus, Stadtzentrum
Tel. 0(043) 5242 6960-100

www.schwazer-sommerkonzerte.at

SERENADEN
im Kreuzgang des Franziskanerklosters
Schwaz, Tirol - Österreich

Die vor 500 Jahren erbaute Kirche des Franziskanerklosters gilt als die schönste Bettelordenskirche im gesamten Alpenraum.

An die Kirche schließt ein gotischer Kreuzgang an, für dessen architektonische und künstlerische Geschlossenheit (700 m² bemalte Wandfläche) es weltweit kein Gegenstück gibt. Die herrlichen Malereien aus dem 18. Jh. im Eingangsbereich sind nach 25 Jahren Restaurierungsarbeit erst seit 2005 wieder zu sehen.

Im Kreuzgang hat der Franziskanerpater Wilhelm von Schwaben in den Jahren 1519 - 26 die gesamte Passion Christi mit holzschnittartigen Pinselstrichen in schwarzer Farbe auf den Verputz gezeichnet und die Fresken dann flächig ausgemalt. Der genial begabte Mönch malte nach Kupferstichen und Holzschnitten von Martin Schongauer, Albrecht Dürer und Hans Schäufelein, ging aber in der drastischen Charakterisierung der Leidensgeschichte Jesu über seine Vorbilder weit hinaus.

Die farbigen Passionsfresken litten jahrhundertelang unter der aus dem Boden in die Wände aufsteigenden Feuchtigkeit und Schimmelbildung. Immer wieder wurden sie von mehr oder weniger fachkundigen Malern "restauriert", bis schließlich 1939 das Reichs-Kulturamt unter Einsatz von Drahtbürsten alle bis dahin erfolgten Übermalungen brutal entfernte und fast nur mehr die holzschnittartigen Grundzeichnungen übrig ließ. Die erhalten gebliebenen Pinselzeichnungen und Farbreste freilich geben auch heute noch einen guten Eindruck von der scharfen Charakterisierungskunst Wilhelms von Schwaben und der einstmals so bunten Vitalität dieser Bilder.